Futter und Pflege

Ausgewogene Ernährung für Gesundheit und „Figur“

„Franzisko“ ist ein sehr guter Fresser. Er nimmt sein Futter schnell mit großem Appetit auf. Eine ausgewogene Ernährung und Gesundheitsprophylaxe sind die Grundlage für eine hohe Vitalität. Halter sollten diesen Themen deshalb besondere Beachtung schenken.

Gesunde Rhodesian Ridgebacks haben ein schönes und glänzendes Fell. Aufmerksame, strahlende Augen und eine muskulöse, sportliche „Figur“. Grundlage für diese körperlichen Eigenschaften ist eine artgerechte und ausgewogene Ernährung. Der Hund ist ein Fleischfresser, so wie seine Vorfahren auch, kein Getreidefresser. Wir füttern unseren Hund deshalb ausschließlich mit rohem Fleisch, Gemüse, Obst und einmal in der Woche mit Fisch. Dazu kommen noch entsprechende Mineralien und verschiedene Öle. Mineralstoffe sorgen für gesunde Knochen und Gelenke, besonders in der Wachstumsphase. Öle die regelmäßig das Futter anreichern sind: Omega-3-Keimöl, Dorchlebertran, Lachsöl und Kokosöl.

Kohlenhydrate kommen vor allem in Obst und Gemüse vor. Obst und Gemüse verfüttern wir ebenfalls im rohen Zustand, fein püriert wie bei der Smoothiezubereitung. Dabei gehen wichtige Vitamine und Mineralien nicht verloren. Sie werden besser aufgenommen und vertragen. Zu jeder Mahlzeit runden frische Kräuter das Menü ab.

Öle, Kräuter, Obst+Gemüse (püriert), Mineralstoffe und körniger Frischkäse sind eine gute Ergänzung für die Hauptmahlzeit; hier: Huhn- und Rindfleisch, grüner Pansen.
Hier kam zur Hauptkomponente Fleisch noch rote Beete/Apfel-Mus und frische Gartenkresse dazu.

 

„Barfen“ ohne Schwein

Das Fleisch, das wir „Franzisko“ füttern, kommt hauptsächlich vom Rind, aber auch von Huhn, Lamm, Pferd oder Pute. Auf dem Speiseplan stehen ebenfalls Innereien, Knochen sowie Milchprodukte. Zu den genannten Innereien gehören des Öfteren Pansen und Blättermagen. Auch wenn der Geruch sehr intensiv und gewöhnungsbedürftig ist, „Franzisko“ liebt es. Beides enthält viele wertvolle Nährstoffe und Vitamine.

Artgerechte, naturnahe Fütterung ist uns sehr wichtig. Auch wenn das „Barfen“ mehr Zeit in Anspruch nimmt für die Zubereitung des Futters und auch die Kosten deutlich höher sind als beim Fertigfutter. Es wird besser aufgenommen und verwertet, Hunde fressen gerne Fleischportionen, denn es liegt in ihrer Natur! Ein weiterer Vorteil: die Mengen des Kotes ist  wesentlich geringer als beim konventionellen Futter. Auch Blähungen werden vermieden.

Das angerichtete Futter „überlassen“ wir ihm nicht so ohne weiteres zum Fressen. Wir lassen  „Franzisko“ über das Kommando „Sitz oder Platz“ vor dem Napf warten, verlangen „Blickkontakt“, lassen uns mal die Zähne zeigen, usw. Erst auf das Kommando „Friss!“ nimmt er sein Futter auf. Das dient als kleine Gehorsamkeitsübung, die ohne weiteres täglich zwei Mal eingebaut werden kann. „Franzisko“ weiß über diese Übung, dass wir kontrollieren, was er wann zu sich nehmen darf. Es klappt super.

Als Snacks und Kauartikel haben sich getrocknete Rinderohren (mit Fell zur Magen- Darmreinigung), Markknochen vom Rind, Ochsenziemer, getrocknetes Muskelfleisch und Pansen bei uns bewährt.

Pflege

Da das Fell des Ridgebacks sehr kurz ist, stellt es nur wenige Ansprüche an die Pflege. Alle paar Tage bürsten wir „Franzisko“ mit einer weichen Naturhaarbürste, um die losen Haare aus dem Fell zu entfernen. Unterwolle haben die Rhodesian Ridgebacks in ihrem kurzen, glänzenden Fell nicht.

„Franzisko“ liebt das Baden oder Duschen nicht sonderlich. Es wird allerdings regelmäßig vor den Besuch einer Ausstellung oder bei Bedarf von uns durchgeführt. Mit einem klaren Hörzeichen „Steh“ und viel Ruhe und Konsequenz stellt es kein Problem dar. Für ein tolles „Leckerlie“ zur Belohnung hinterher unterzieht er sich gerne der Prozedur.

Bei nasskalter Jahreszeit trägt „Franzisko“ zum Wind-, Regen-, und Kälteschutz einen Mantel bzw. eine Decke. Denn wie bereits erwähnt, haben Ridgebacks keine Unterwolle und nur ein sehr kurzes Haarkleid. Sie frieren schnell, deshalb macht es aus unserer Sicht durchaus Sinn, diesem Hund einen Wärmeschutz überzuziehen. „Franzisko“ hat ihn im letzten Winter sehr schnell akzeptiert und geschätzt.

Das schöne glänzende Fell der Ridgebacks ist im Vergleich zu vielen anderen Rassen relativ pflegeleicht.