Rasse

Rhodesian Ridgebacks sind beliebte Familienhunde. Die großen, rotbraunen Schönheiten mit dem auffallenden Ridge auf dem Rücken stammen ursprünglich aus Afrika. Ridgebacks sind die einzig anerkannte Rasse, deren Wurzeln im südlichen Teil Afrikas zu finden sind. Heute zählt der Rhodesian Ridgeback zur FCI-Gruppe 6, den „Lauf- und Schweißhunden“. Sie halfen bei der Jagd und bewachten Haus und Farm. Sie sind athletisch und wachsam, aber auch sensibel. Die Hunde der Urbevölkerung mussten den harten Bedingungen des afrikanischen Kontinents gewachsen sein.

Neben einer zähen Konstitution waren Instinktsicherheit, Schnelligkeit, Ausdauer, und ein hervorragendes Reaktionsvermögen lebensnotwendig. Eine der ursprünglichen Aufgaben des Rhodesian Ridgebacks war, ihre Halter bei der Großwildjagd zu begleiten. Gnus, Zebras, aber auch Löwen wurden von den Hunden aufgespürt, gestellt und am Stand gehalten, bis der Jäger zum Abschuss nahe genug herangekommen war. Die Jagd auf Löwen brachte der Rasse den Beinamen „Löwenhunde“ ein, der sehr zum Mythos um diese schönen Hunde beitrug: Sie galten als stark, unbezwingbar, als Schmuck ihres Herren.

Ein korrekt ausgeprägter Ridge ist Markenzeichen der Rasse.

Rassestandard

Der Rassestandard beschreibt eine „ansehnlichen, kräftigen, muskulösen Hund“ von „einheitlichen Hellweizenfarben bis Rotweizenfarben“, wobei kleine weiße Abzeichen an der Brust und an den Zehen statthaft sind sowie Fang und Ohren dunkel sein dürfen“ (sogenannte Maske). Das Haarkleid soll „kurz und dicht“ sein. Die Beschreibung des Körperbaus und der Bewegung entspricht der eines „knochenstarken“ und „ausdauernden“ Laufhundes. Das Wesen wird als „erhaben, intelligent, Fremden gegenüber reserviert, jedoch ohne Anzeichen von Angriffslust oder Scheu“ beschrieben. Das Markenzeichen der Rasse ist der Ridge. Dieser wird im Standard sehr detailliert beschrieben. Die strengen Vorgaben lassen nur wenig Raum für eine Standardauslegung.